ASV - § 116 b SGB V

Der neue Versorgungsbereich ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) steht allen Leistungserbringern im Sinne des SGB V offen, die besondere, qualitative Voraussetzungen erfüllen: also insbesondere vertragsärztlich tätige Fachärzte und zugelassene Krankenhäuser. Kennzeichnend für eine Leistungserbringung in der ASV nach § 116 b SGB V ist eine Kooperation in einem interdisziplinären, im Bereich der Onkologie zwingend sektorenübergreifenden Team. Hinzu kommt, dass für die ASV-Leistungen eigenständige Vergütungsregeln vorgesehen sind, die „außerbudgetär“ laufen.

Die ASV ist nun bereits mit drei Indikationen an den Start gegangen: für die seltenen Erkrankungen „Tuberkulose/atypische Mykobakteriose“, das „Marfahn-Syndrom“ sowie „Pulmonale Hypertonie“, für onkologische Erkrankungen „Gastrointestinale Tumore und Tumoren der Bauchhöhle“ sowie „Gynäkologische Tumore“. Zur nächsten Bearbeitung steht weiterhin demnächst an die ASV-Indikation „Rheumatologische Erkrankungen“.

Je nachdem, ob Sie bereits Kooperationen unterhalten oder sich gegebenenfalls erst neu mit geeigneten Kooperationspartnern zusammenschließen wollen: Wir übernehmen selbstverständlich gerne die Anpassung bzw. Neuerrichtung der erforderlichen Kooperationsverträge. Bitte sprechen Sie uns auf unsere diesbezüglichen Sonderkonditionen zum „ASV-Einstieg“ an! Auch die von uns durchgeführten Inhouse-Seminare bieten wir Ihnen gerne auf Anfrage an.

Online-Handbuch
Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung

Die Online-Publikation „Handbuch Ambulante Spezialfachärztliche Versorgung“ bietet einen umfassenden und differenzierten Überblick über den neuen Versorgungsbereich der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung.

Flyer zum Handbuch: ASV [976 KB]
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